Die Nacht der lesenden Toten – unsere Halloweenlesung im Hof

Es dauert nicht mehr lang.
Am Dienstag, den 30.10. beginnt die Schreckensnacht.
Die Nacht vor Halloween gehört den lesenden Toten. Und davon haben wir  in Erfurt viele…

WER?
Die Aktionsgruppe Eskapismus, die mit ihrer Kurzgeschichtensammlung „Wortwald“ schon so
manchen Saal gefüllt hat, gibt sich mit neuen Texten im Hof die Ehre; der bekannte Radiomoderatour und Leseopa Richard Schaefer ölt schon einmal seine Stimmbänder und Undine Herr  freut sich darauf, das Publikum in wohligen Schrecken zu hüllen.
Und die Texthäkchen geben sich ganz und gar der Verwandlung in Texthexchen hin und üben ihr
diabolisches Lachen vorm Spiegel.

WANN UND WO?
Um 19:00Uhr öffnen sich die Tore zum Hof in der Leipziger Straße 65.
Lasst, die ihr eintretet alle Hoffnung fahren (wieder zu gehen) und genießt die knarrend gruselige Kelleratmosphäre des zauberhaften Hofs von Daniel Stassny, unserem Gastgeber an diesem Abend.

Um 20:00Uhr beginnt die HofLesung.
Der Eintritt ist frei.
Die Erlaubnis zur hemmungslosen Kostümierung ebenfalls.

Versorgt euch an der Bar mit ausreichend Wein, Bier und Schnaps und feiert anschließend mit uns in den Reformationsmorgen hinein.

UNSERE VORBEREITUNG
Wir Texthäkchen haben uns in den letzten Wochen viele Gedanken über diese Halloween-Lesenacht
gemacht.
Vor allen Dingen haben wir nach guten Themen für Gruselgeschichten gesucht. Gar nicht so einfach, wenn jeder etwas anderes unter the Horror versteht.

Für den einen kann Horror ein sich von Kinderängsten und Kinderarmen ernährender Gruselclown sein, für den anderen die Akku-bald leer-Warnung auf dem Handy.
Der eine liest Edgar Allan Poes „Die Grube und das Pendel“ um sich zu schocken, der andere die
aktuellen AFD-Wahlprognosen.

Die Liste der Dinge, die sich als unheimlich, erschreckend, furchtbar oder schlichtweg als grauenerregend bezeichnen ließen, ist unendlich.
Hier nur einige Beispiele (die sich auch variabel als Kostüm umsetzen lassen):

SCHRECKENSLISTE

  • Flughafenkontrollen
  • Junggesellinenabschiede (meist die, die man in gleichfarbigen T-Shirts auf sich zukommen sieht)
  • Parkhäuser
  • Good Morning Radioshows, in denen es Frühstsückstassen zu gewinnen gibt
  • Mensaessen
  • PC-Fehlermeldungen
  • Witze von Kindern, die alle anfang mit „ich kenn ein Witz von Onkel Fritz“
  • Pur-Medleys
  • Spam Mails, in denen das eigene Passwort + Gayporn im Betreff steht
  • Kreuzfahrten
  • Pur Medleys, bei denen alle begeistert mitsingen
  • Mit betrunkenen Fußballfans gefüllte Straßenbahnen
  • Ohrwürmer wie „Look at my horse my horse is amazing“
  • Wespen
  • Weiße Tennissocken auf Sandalen
  • Das Wissen, dass auf den anderen Kanälen Harry Potter und der Halbblutprinz, Fluch der Karibik und Forrest Gump läuft, deine Schwiegereltern aber partout weiter Alarm für Kobra 11 sehen wollen
  • Bahnfahren im Sommer
  • Bahnfahren im Winter
  • Quallenplagen am Ostseestrand
  • Die Frage: „Und, was willst du mit diesem Studium später mal machen?“
  • Leute die „besser wie“ sagen anstatt „besser als“
  • Helene Fischer Konzerte
  • Monopolyspiele
  • Til-Schweiger Filme
  • Til-Schweiger-Tatorte
  • Filme mit Kindern von Til Schweiger und/oder mit Til Schweiger
  • Dieser Moment, wenn du als einzige ein Schrottwichtelgeschenk zum weihnachtlichen Beisammensein mitgebracht hast und jeder sehen kann, dass es eine Kartoffel ist
  • Klassentreffen

Was ist wohl euer schrecklichster Schrecken, euer abscheulichster Albtraum, euer hemmungslosestes Horroszenario?

Kommt und erzählt es uns!

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